Eicher Congerglocke und interne Laserregatta

 

 

Am 16. und 17. Mai wurde die Ranglistenregatta  um die Eicher Congerglocke sowie die 1. Regatta der internen Jollenmeisterschaften der Laser gesegelt. 12 Conger-Crews und 9 Lasersegler stellten sich dieser Herausforderung.

 

Am Samstag wehte der Wind mit etwa 2 Bft. aus Richtung SŸd. In Lee der am SŸdufer  gebaggerten Bucht wurde ein kleines, aber von Windabdeckungen freies Regattadreick ausgelegt, das es ab 14.00 Uhr zu umrunden galt.

 

Um diese simple Aufgabe etwas Anspruchsvoller zu gestalten dachte sich die Wettfahrtleitung verschiedene Schikanen aus:

 

-      Das Dreieck sollte mehrmals umsegelt werden. Dabei konnten die mathematischen FŠhigkeiten der Crews getestet werden, da in der ersten Wettfahrt bis 5 gezŠhlt werden musste.

-      AbkŸrzungen waren nicht zugelassen. Eine Runde zŠhlte nur dann als richtig gesegelt, wenn alle Tonnen des Dreiecks gerundet wurden.

-      Die frŸhzeitig in Luv ausgelegte Ziellinie war nur schwer als solche zu erkennen. Zum Einen war der Farbunterschied der Flagge auf der Tonne der Zielline ( hellorange ) nur schwer von der Farbe der Flagge auf der Luvtonne ( hellgelb ) zu unterscheiden.  Zum Anderen wurde die auf dem Zielschiff zu zeigende blaue Flagge durch ein blaues Cockpitpolster ersetzt.

 

In der ersten Wettfahrt zeigten diese Ma§nahmen bei vielen Crews Wirkung:

 

-      Die Tonne der Ziellinie wurde mit der Luvtonne verwechselt.

-      Die Wettfahrtleitung wurde nach den noch zu segelnden Runden gefragt.

-      Eine Crew wollte abkŸrzen und eine Tonne auslassen.

 

Trotzdem fanden alle Segler den Weg ist Ziel.

 

Mit den Erfahrungen aus der ersten Wettfahrt konnten die beiden im Anschluss gestarteten Wettfahrten gelassen gemeistert werden. Gegen 17.00 Uhr ging ein schšner Segeltag zu Ende.

 

 

Der Sonntag begann heiter, aber windlos.

 

Doch die abgefragten Wetterprognosen gaben Grund zur Hoffnung. Gegen 11.30 Uhr stellte sich der angesagte SŸdwind ein und einer 4. Wettfahrt stand nichts mehr im Wege.

 

Bei konstantem Wind um 3 Bft. zeigte sich unser See von seiner besten Seite. Die Schikane ãZiellineÒ wurde durch eine in Luv der Regattabahn ausgelegte Linie und eine blaue Flagge am Achterstag des Zielschiffs entschŠrft. Das ZŠhlen bis 5 hatten inzwischen -fast- alle gelernt und abkŸrzen wollte auch keiner mehr. So zeigten die Beteiligten gro§en Segelsport und genossen die optimalen Bedingungen.

 

Um 13.30 Uhr ging die Wettfahrtserie zu Ende.

 

Nach der Siegerehrung rundete eine Einladung zum Kaffee trinken bei Hansi und Artur den Tag angenehm ab.

 

Wenn die Laser- und Congersegler wieder ein paar Regattahelfer brauchen, kšnnen sie uns gerne ansprechen. Vielleicht lassen wir uns fŸr die nŠchste Regatta  auch ein paar neue Schikanen einfallen......

 

FŸr das Patenschaftsteam der Regatta

 

 

Ralf EidemŸller