Pfingsttrainingslager 2009 Segelclub Eich

 

Optimisten, Laser und 420er

 

Pfingsten stand bevor. Junge Seglerinnen und Segler freuten sich wieder auf den Event in Eich. Die Resonanz auf die vergangen Jahre war so Ÿberaus positiv, dass sich fŸr das Trainingslager 90 Kinder und Jugendliche anmeldeten. Dies Ÿberschritt bei weitem unsere KapazitŠten. so dass wir gezwungen waren etlichen Seglerinnen und Seglern entsprechend der Ausschreibung eine Absage zu erteilen. Glaubt mir, dies fiel uns nicht leicht.

 

Die Vorbereitungen auf das Pfingsttraining liefen dennoch auf vollen Touren und dann noch die gute Nachricht per Mail von meinem Sportwart: Wir haben Wind, null Regen und nicht so hei§. Also was soll da noch schiefgehen?

 

Samstagmorgen trudelten die Teilnehmer vereinsweise ein, die Zelte wurden aufgebaut, die geliehenen Motorboote ins Wasser gebracht. Die PrŠsidentenwiese unseres Vereins fŸllte sich mit Zelten und Optimisten, Laser und 420er wurden auf der Bootswiese abgeladen. Dazu schien die Sonne und bei Wind von 2-4 Bft. hatten manche Eltern den Kampf mit den Zelten aufgenommen. Nach der Anmeldung wurden die Eltern und Teilnehmer begrŸ§t und die Eltern verabschiedet, aber gebeten die Kinder am Montag doch bitte wieder abzuholen. Dann ging es zum Essen und der Parkplatz leerte sich wieder.

 

Nach dem Essen begann das eigentliche Pfingsttraining, die Betreuer jeder Trainingsgruppe wurden den Teilnehmern vorgestellt und die Trainer jeder Betreuergruppe zur Seite gestellt Die Betreuer der Vereine hatten die Aufgabe, die Trainer nach ihrer TŠtigkeit auf dem Wasser zu entlasten und das hat fantastisch funktioniert.

 

Dann ging es auf«s Wasser, denn der Wind hatte die Segel bei der BegrŸ§ung schon krŠftig schlagen lassen. Jede Gruppe (Opti 1a, Opti 1b, Opti 2a, Opti 2b, Laser und 420er) suchte sich auf dem Eicher See ihren Bereich ohne gro§e †berschneidungen.

 

Mit dem Ostwind und 70 Kindern ist es auf unserem GelŠnde nicht mšglich das traditionelle Stockbrot zu zelebrieren, so hat sich ein Eicher Optisegler Gedanken gemacht und Listen entworfen fŸr Všlkerball, Tischtennis Rundlauf und RŠuber und Gendarm Spiele. Es wurde sich auch krŠftig in die Listen eingetragen. Am ersten Abend wurde RŠuber und Gendarm gespielt und anschlie§end auf einer improvisierten professionellen Open Air Veranstaltung noch ein toller Film gezeigt. Um 23 Uhr wurde der Film unterbrochen und alle Kinder gingen ohne den geringsten Widerspruch ZŠhneputzen und verzogen sich in die Zelte. Es war Nachtruhe. FŸr die Betreuer war toll, dass sich alle Kinder und Jugendlichen in kŸrzester Zeit nach einem phantastischen Tag todmŸde in ihren Zelten zurŸckzogen.

 

Der Sonntag ist kurz zusammengefasst: Joggen, FrŸhstŸcken, Segeln, Segeln, Segeln, Mittagessen, Segeln, Segeln, Segeln, Abendessen. Nach dem Abendessen wurde mit Absperrband ein Feld fŸr Všlkerball abtrassiert und es war grandios: nicht, wie die Kinder es aus der Schule kennen, eine halbe Klasse gegen die andere HŠlfte, nein Všlkerball im wahrsten Sinne des Wortes: Laser mit Opti und 420ern gegen Laser 420er und Optis. Die Kinder hatten einen riesigen Spa§. Als es nun Dunkel genug war, wurden die restlichen 30 Minuten des Vortagsfilms noch gezeigt. Einige verzichteten auf Všlkerball, um in der Luxusreihe von StŸhlen zu sitzen. Nach dem Film forderte die Jugendwartin auf, ZŠhne putzen zugehen und anschlie§end die Bettruhe einzuhalten und alle Kinder haben sich dankbar in ihre SchlafsŠcke nach dem anstrengenden Tag verkrochen. Viel segeln macht eben mŸde.

 

Montags morgen war immer noch Wind und die Kinder wurden zum FrŸhsport geweckt. Nach einem guten FrŸhstŸck war um 10 Uhr Skippers Meeting fŸr die †bungsregatta. 420er und Laser auf einem eigenen Parcours, und eine Trainerin der Opti-Gruppe erklŠrte den Optis das Dreieck, das fŸr ihr Alter zugeschnitten war. Es wurden drei LŠufe durchgefŸhrt und das ist fŸr eine Trainingsregatta toll!! Essen gab es erst um halb zwei, unserer Wirtin ein gro§es Lob, dass sie so flexibel auf unser WŸnsche einging. Danke!

 

Dies alles wŠre nicht mšglich gewesen, ohne den engagierten Einsatz der Trainer Ann-Sofie und Julianne, Dirk und Dennis, Mario, Dirk und Ralf, die bis in die Abendstunden hinein ein abwechslungsreiches Training gestalteten, besonders zu erwŠhnen ist das Engagement von Ann-Sofie, die es sich trotz einer kŸrzlich erlittenen Knieverletzung nicht nehmen lie§, aus Nizza ausschlie§lich fŸr das Trainingslager anzureisen.

 

Pfingsten war fŸr die Beteiligten, Trainer, Motorbootfahrer, unsere Damen, die fŸr die Verpflegung sorgten, mit viel Arbeit verbunden, die gerne getan wurde und auch Spa§ gemacht hat. Ohne Euch wŠre dies nicht zu bewerkstelligen zu wesen. Es war ein Erlebnis wie es nicht jedes Jahr so zu erwarten ist. NŠchstes Jahr wollen wir wieder Pfingsten mit Euch verbringen und wir freuen uns auf Euch.

 

Euro OLaLei Gabi