Das Jugendpfingsttraining in Eich 2010

 

Wie jedes Jahr war die Zeit der Vorbereitung sehr intensiv, dank Dany Schlick lief jedoch die Vorbereitung fŸr das Kulinarische sehr strukturiert ab. Unsere Clubwirtin erhielt einen Essensplan, die Helfer wussten genau was am Morgen, Mittag und am Abend kredenzt wurde.

So konnte ich mich, die Olalei (Oberlagerleiterin), voll auf die organisatorischen Dinge des Trainingslagers konzentrieren. Danke Dany!!!

 

Organisatorische Dinge, wie: haben wir genŸgend Trainingsmaterial fŸr jede Gruppe, wer macht Trainer, wie werden die Gruppen eingeteilt, T-Shirt Bestellung aufgeben, Film besorgen, Technisches Zubehšr nach Eich befšrdern, was machen wir mit den Kindern bei Regen und kein Wind, oder Sonne, kaltes Wasser und kein Wind, oder bei Wind, ja das letzte ist die leichteste Aufgabe, nŠmlich dafŸr waren alle Kinder angereist, Segeltraining !

 

Samstagmorgen blauer Himmel Sonnenschein: unsere PrŠsidentenwiese fŸllte sich mit Trailern, Booten und Zelten. Einige Zelte mussten noch umgestellt werden, damit Platz war zum Fu§ballspielen, dann hat die Olalei einige Worte der BegrŸ§ung gesagt und alle Eltern wieder nach Hause geschickt. Das Mittagessen wurde aufgefahren, sehr lecker!

 

Nun ging es los! Die Kinder lernten ihre Landbetreuer und ihre Trainer kennen und wurden in 6 Trainingsgruppen eingeteilt. Vier Opti-Gruppen, eine Lasereinheit und eine 420er Einheit. Nun lag es bei den Trainern, bei sehr lšchrigem Wind den Kindern im Segeln neues beizubringen. Jede Trainer suchte sich auf unserem Eicher See mit seinem Motorbootfahrer ein Areal aus, um seine Gruppe zu versammeln, nur die seglerischen JŸngsten durften der Trainerin Ann-Sophie an Land erzŠhlen, was sie schon fŸr Fachbegriffe wie Schot, Backbord oder Steuerbord an einem Opti kannten. Und dann ging es auch fŸr sie aufs Wasser. Dank einiger Leihoptis von anderen Vereinen konnten wir fast jedem Kind einen Opti zur VerfŸgung stellen, das war sehr gro§zŸgig.

 

Die elf Laser zeigten Trainer Franz, was sie kšnnen und er hat dann sein Training mit StartŸbungen und Taktikvarianten, um bei einer Regatta als erster an der Boje zu sein, aufgebaut. Meine Beobachtung war, alle Laser Segler waren begeistert und haben einige Kenntnisse mitgenommen. Erst sollten es 12 Laser Segler sein, doch ein Segler, ein Umsteiger vom Opti auf den Laser war als Lasersegler gemeldet, hat aber den Opti auf den HŠnger gepackt und brachte meine Planung und die der Trainer leicht durcheinander. Wir wŠren keine Segler, wenn wir nicht sofort Plan B auf dem Schirm hŠtten, so hat doch alles sehr gut geklappt.

 

Den 420er Segler wurden von einem absoluten 420er Profitrainer, Robert Ginter, trainiert und machten StartŸbungen, segelten auf engstem Raum unter BerŸcksichtigung der Vorfahrtsregeln und das ãcool downÒ war sehr gut. Robert hat auch den FrŸhsport gestaltet und abends den sportlichen Aspekt mit Seilspringen und LiegestŸtzen gefšrdert.

 

Zwei gro§e Optigruppen kristallisierten sich bei der Anmeldung heraus. In jeder Gruppe (Opti 1 und Opti 2) waren 22 Kinder angemeldet. Jede Gruppe wurde nach dem Losverfahren nochmals geteilt und so hatte jeder Trainer 11 Kinder in der Trainingseinheit. Leider sind zwei krank gewesen und konnten nicht dabei sein, dann eben das nŠchste Mal. Die Optigruppe 2 Ÿbte sich im Starten, und aufgrund des Windes im Kentern. Die Optigruppe 1 war happy, das Segel schlug nicht so doll, da der Wind nur leicht wehte, doch das Opti fuhr, aber nicht so schnell, und sie konnten ohne bedenken auch mal einen Fehler machen.

 

Schon bei der Anmeldung wurde mir mitgeteilt, dass am Samstag ja das Fu§ballendspiel Bayern gegen Inter Mailand im Fernsehen gezeigt wird und viele dies sehen wollten.

Also organisierten meine Helfer einen Fernsehabend fŸr die Fu§ballfans. Leider gab es nichts zu bejubeln: Bayern hat verloren.

FŸr die Nichtfu§ballfanatiker gab es Lagerfeuer und Stockbrot, und danach konnten sich viele im ãFilzenÒ ausprobieren. Tolle Herzen, Pferde, oder Blumen entstanden unter den flei§igen HŠnden mit Filz unter Anleitung von Angelika.

 

Am Sonntag wehte etwas mehr Wind und es wurde eine Abschlussregatta gesegelt. Nach dem Mittagessen lichtete sich die Wiese, die Zelte wurden abgebaut, die Boote geladen und die Kinder nach der Siegerehrung von Ihren Betreuern und Trainern verabschiedet.

 

Es war ein anstrengendes, aber sehr schšnes Pfingsttraining und wir freuen uns schon auf das nŠchste Pfingsten

Eure Olalei

Gabi